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📰 X-Beitrag Eitan Fischberger EN 16:29 Uhr · 10.09.2026
🇩🇪 Deutsche Übersetzung

Das ist ein zutiefst bewegender Text meines Großvaters, der an jenem schicksalhaften Morgen des 11. September 2001 auf die eingestürzten Zwillingstürme zulief: „Man muss weder jüdisch noch überhaupt religiös sein, um zu erkennen, was ich beschreibe. Jede Kultur hat ihr eigenes Wort für das, was geschieht, wenn gewöhnliche Menschen sich im Interesse Fremder dafür entscheiden, auf die Gefahr zuzulaufen. Nennt es Heiligkeit, nennt es Gnade, nennt es einfach das Beste, wozu wir fähig sind. Vor fünfundzwanzig Jahren, an einem der schlimmsten Morgen, die Amerika je erleben wird, sahen wir es in Echtzeit geschehen – im Staub, auf einem Boden, der nur Asche hätte bergen sollen, und der stattdessen etwas Weiteres barg: Heldentum. Darum hoffe ich, dass es bei diesem Jahrestag gehen kann – nicht nur um das, was zerstört wurde, sondern auch um das, was zutage trat. Vor fünfundzwanzig Jahren empfand ich jenen Morgen als einen Ruf – der mich in die Innenstadt, in den Staub zog. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass auch das Heldentum, das ich dort sah, ein Ruf war, einer, der nicht endete, als sich der Staub gelegt hatte. Es ruft uns noch immer: aufeinander zuzulaufen, nicht voneinander weg; dem Bösen mit Stärke zu begegnen und ihm mit Liebe zu antworten.“

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This is a really deeply moving piece by my grandfather, who rushed toward the fallen Twin Towers on that fateful morning of September 11, 2001: "You do not need to be Jewish, or religious at all, to recognize what I am describing. Every culture has its own word for what happens when ordinary people choose to run toward danger for the sake of strangers. Call it holiness, call it grace, call it simply the best of what we are capable of. Twenty-five years ago, on one of the worst mornings America will ever live through, we watched it happen in real time – in the dust, on ground that should have held only ash, and instead held something more: heroism. That is what I hope this anniversary can be about – not only what was destroyed, but what was revealed. Twenty-five years ago I felt that morning as a summons – pulling me downtown, into the dust. I have come to believe the heroism I saw there was a summons too, one that didn’t end when the dust settled. It is still calling us: to run toward one another, not away; to meet evil with strength, and to answer it with love."

Das ist ein zutiefst bewegender Text meines Großvaters, der an jenem schicksalhaften Morgen des 11. September 2001 auf die eingestürzten Zwillingstürme zulief: „Man muss weder jüdisch noch überhaupt religiös sein, um zu erkennen, was ich beschreibe.

Every culture has its own word for what happens when ordinary people choose to run toward danger for the sake of strangers. Call it holiness, call it grace, call it simply the best of what we are capable of. Twenty-five years ago, on one of the worst mornings America will ever live through, we watched it happen in real time – in the dust, on ground that should have held only ash, and instead held something more: heroism. That is what I hope this anniversary can be about – not only what was destroyed, but what was revealed. Twenty-five years ago I felt that morning as a summons – pulling me downtown, into the dust. I have come to believe the heroism I saw there was a summons too, one that didn’t end when the dust settled. It is still calling us: to run toward one another, not away; to meet evil with strength, and to answer it with love."

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[shariff]

„Wenn du dachtest, das war schon alles … haha, nein. Der Irrsinn hat Nachschub.“