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📰 X-Beitrag Eitan Fischberger EN 17:55 Uhr · 21.09.2026
🇩🇪 Deutsche Übersetzung

Ich kann nicht glauben, dass ich diese Scheiße an Jom Kippur widerlegen muss, aber da heute viele Israelis offline sind, muss es wohl jemand tun. Diese Geschichte von Politico Playbook über David Milstein ist derart spektakulär belanglos, dass mir ehrlich gesagt keine andere Erklärung dafür einfällt, wie sie zum Aufmacher eines der angeblich führenden politischen Newsletter Washingtons werden konnte, als ein vollständiges und komplettes Israel-Derangement-Syndrom. Angesichts all der tatsächlichen Korruption, Abzocke und des dubiosen Verhaltens in Amerikas politischer Klasse war DAS es, was @adamwren und seine Kollegen für einen „Spionageabwehr“-Skandal hielten? Dass ein amerikanischer Regierungsbeamter in Israel heiratet und ganz gewöhnlichen israelischen Hochzeitssitten folgt, ist keine ruchlose Einflussnahme. Hier ist etwas, das Wren, @joekent16jan19 und die Tausenden Kellerbewohner, die sich auf X darüber in Rage hyperventilieren, vielleicht hätten erfahren können, wenn sie buchstäblich mit einem einzigen Israeli gesprochen hätten: So machen es die Menschen in Israel, wenn sie heiraten. Bei Hochzeiten geben die Leute GELD. Keine Mixer. Keine Porzellanservices. Geld. Hochzeitstische mit Geschenklisten sind hier nicht wirklich üblich. Seit Jahrzehnten gibt es in Hochzeitssälen riesige Safes, in die Gäste Umschläge mit Schecks und Bargeld einwerfen. Diese Praxis ist so allgegenwärtig, dass die israelischen Polizeivorschriften für die Erteilung von Genehmigungen buchstäblich einen Abschnitt enthalten, der den „Safe für Gäst Umschläge“ regelt. 2004 berichtete Ynet über eine Umfrage, der zufolge 85 % der Israelis bei Veranstaltungen Bargeld oder Schecks verschenkten. Und da Geldtransfer-Apps wie Bit und PayBox in Israel mittlerweile ebenso allgegenwärtig sind wie Zelle in den USA, schicken die Menschen Hochzeitsgeschenke über diese Apps, anstatt einen Scheck oder einen Haufen Bargeld mit sich herumzutragen. Israelische Hochzeitsunternehmen werben ganz offen mit Dienstleistungen, die Gästen Zahlungslinks für Bit und PayBox schicken. Welcome RSVP sendet Gästen am Hochzeitstag buchstäblich eine WhatsApp-Nachricht mit einem Link, über den sie ihr Geschenk überreichen können. AttendIt gibt Gästen nach ihrer Zusage persönliche Zahlungslinks. Ein Bit-Link für Hochzeitsgeschenke ist in Israel ungefähr so verdächtig wie Hummus an einem Freitagmorgen. Vielleicht solltest du etwas über das Land lernen, über das du schreibst, bevor du einen völlig banalen israelischen Hochzeitsbrauch in einen Skandal der nationalen Sicherheit verwandelst.

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Can’t believe I have to debunk this BS on Yom Kippur, but with a lot of Israelis offline today, somebody has to. This Politico Playbook story about David Milstein is such a spectacular non-story that I genuinely have no other explanation for how it became the lead item of one of Washington’s supposedly premier political newsletters besides total and complete Israel Derangement Syndrome. Of all the actual corruption, grift and shady behavior among America’s political class, THIS is what @adamwren and his colleagues decided was worthy of a “counterintelligence” scandal? An American official getting married in Israel and following completely ordinary Israeli wedding customs is not some nefarious influence-peddling scheme. Here’s something Wren, @joekent16jan19, and the thousands of basement-dwellers hyperventilating about this on X might have learned by speaking to literally one Israeli: This is what people do when they get married in Israel. People give MONEY at weddings. Not blenders. Not china sets. Money. Registries aren’t really a thing here. For decades, wedding halls have had giant safes where guests drop envelopes containing checks and cash. The practice is so ubiquitous that Israeli police licensing guidance literally has a section governing the “guest-envelope safe.” In 2004, Ynet reported on a survey that found that 85% of Israelis gave cash or checks as event gifts. And now that money-transfer apps like Bit and PayBox are ubiquitous in Israel, much like Zelle is in the U.S., people send wedding gifts through those instead of carrying around a check or wad of cash. Israeli wedding companies openly advertise services that send guests payment links for Bit and PayBox. Welcome RSVP will literally send guests a WhatsApp message on the wedding day with a link to give their gift. AttendIt gives guests personal payment links after they RSVP. A Bit link for wedding gifts is about as suspicious in Israel as hummus on a Friday morning. Maybe learn something about the country you’re writing about before turning an utterly mundane Israeli wedding custom into a national-security scandal.

Ich kann nicht glauben, dass ich diese Scheiße an Jom Kippur widerlegen muss, aber da heute viele Israelis offline sind, muss es wohl jemand tun. Diese Geschichte von Politico Playbook über David Milstein ist derart spektakulär belanglos, dass mir ehrlich gesagt keine andere

Washington’s supposedly premier political newsletters besides total and complete Israel Derangement Syndrome. Of all the actual corruption, grift and shady behavior among America’s political class, THIS is what @adamwren and his colleagues decided was worthy of a “counterintelligence” scandal? An American official getting married in Israel and following completely ordinary Israeli wedding customs is not some nefarious influence-peddling scheme. Here’s something Wren, @joekent16jan19, and the thousands of basement-dwellers hyperventilating about this on X might have learned by speaking to literally one Israeli: This is what people do when they get married in Israel. People give MONEY at weddings. Not blenders. Not china sets. Money. Registries aren’t really a thing here. For decades, wedding halls have had giant safes where guests drop envelopes containing checks and cash. The practice is so ubiquitous that Israeli police licensing guidance literally has a section governing the “guest-envelope safe.” In 2004, Ynet reported on a survey that found that 85% of Israelis gave cash or checks as event gifts. And now that money-transfer apps like Bit and PayBox are ubiquitous in Israel, much like Zelle is in the U.S., people send wedding gifts through those instead of carrying around a check or wad of cash. Israeli wedding companies openly advertise services that send guests payment links for Bit and PayBox. Welcome RSVP will literally send guests a WhatsApp message on the wedding day with a link to give their gift. AttendIt gives guests personal payment links after they RSVP. A Bit link for wedding gifts is about as suspicious in Israel as hummus on a Friday morning. Maybe learn something about the country you’re writing about before turning an utterly mundane Israeli wedding custom into a national-security scandal.

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[shariff]

„Wenn du dachtest, das war schon alles … haha, nein. Der Irrsinn hat Nachschub.“