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📰 X-Beitrag Emanuel Fabian EN 16:16 Uhr · 23.09.2026
🇩🇪 Deutsche Übersetzung

Die israelische Marine plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren zu vervielfachen, um mit einem maritimen Wettrüsten in der Region und neuen Bedrohungen zur See Schritt zu halten. Morgen soll die israelische Marine ihr sechstes U-Boot, die INS „Drakon“ – oder „Drache“ –, in Empfang nehmen, nachdem es eine fast einmonatige, 3.792 Seemeilen (rund 8.000 km) lange Fahrt von der Werft von Thyssenkrupp Marine Systems in Kiel, Deutschland, hinter sich gebracht hat – und nach rund zwölf Jahren Planung, Bau und Erprobung. Marinevertreter sagen, dass sich die Auslieferung der INS Drakon um mehrere Monate verzögert habe, weil Dänemark und Norwegen den deutschen Auftragnehmer TKMS daran hinderten, Tests des U-Boots in ihren tiefen Gewässern durchzuführen. Stattdessen musste TKMS die INS Drakon weiter hinaus in die Nordsee in internationale Gewässer bringen, um die Tests während des Baus durchzuführen. Die Marine wird morgen auf dem Marinestützpunkt Haifa eine Zeremonie abhalten, um das U-Boot der Dolphin-2-Klasse in Empfang zu nehmen. Es ist 74 Meter lang und wiegt stolze 2.600 Tonnen – damit ist es das bislang größte und schwerste U-Boot im Dienst Israels. Der Einbau israelischer Systeme in das neue U-Boot dürfte zwei bis drei Monate dauern, und erst einige Monate später wird es für einsatzbereit erklärt werden. Die Ankunft der INS Drakon erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Marine ihre Flotte in den kommenden Jahren massiv vergrößern will, nachdem sie festgestellt hat, dass andere Anrainerstaaten des Mittelmeers – sowohl Verbündete als auch Länder mit angespannten Beziehungen – über deutlich größere Seestreitkräfte verfügen als Israel. Darüber hinaus hat das Militär erkannt, dass es eine stärkere Marine benötigt, um neuen Bedrohungen zur See zu begegnen. Anlass dafür sind die Entwicklungen der vergangenen Jahre und insbesondere der vergangenen Monate in der Straße von Hormus und am Bab al-Mandab, wo der Iran und die vom Iran unterstützten Huthi die Bewegungsfreiheit im Golf und im Roten Meer eingeschränkt und wichtige Schifffahrtsrouten beeinträchtigt haben. Marinevertreter sagen, sie befürchteten, dass es auch andernorts zu einer Beeinträchtigung der freien Schifffahrt und des Schiffsverkehrs kommen könnte, unter anderem im Mittelmeer. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, soll die Marine in den nächsten drei bis vier Jahren das erste von fünf Korvetten der Reshef-Klasse erhalten. Diese sollen die beiden ältesten Modelle der Flugkörperschnellboote der Sa’ar-4.5-Klasse ersetzen, die nach vier Jahrzehnten außer Dienst gestellt werden sollen. In der Praxis bedeutet dies, dass die Marine die Zahl der kleinen Flugkörperschnellboote in ihrer Flotte erhöht.

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The Israeli Navy plans to multiply its naval fleet in the coming years to contend with a maritime arms race in the region and new threats at sea. Tomorrow, the Israeli Navy is set to recieve its sixth submarine, INS “Drakon” — or Dragon — following a 3,792-nautical mile (around 8,000 km) voyage of nearly a month from Thyssenkrupp Marine Systems’ shipyard in Kiel, Germany, and after around 12 years of planning, construction, and testing. Navy officials say that the delivery of the INS Drakon was delayed by several months because Denmark and Norway prevented German contractor TKMS from conducting tests of the submarine in their deep waters. Instead, TKMS had to take INS Drakon further out into the North Sea, in international waters, to conduct the tests during its construction. The Navy will hold a ceremony at the Haifa Naval Base tomorrow to receive the Dolphin 2-class submarine, coming in at 74 meters long and weighing a whopping 2,600 tons — the largest and heaviest submarine yet in Israel’s service. The installation of Israeli systems inside the new submarine is expected to take two to three months, and only months later will it be declared operational. The arrival of the INS Drakon comes as the Navy is seeking to massively increase its fleet in the coming years, after detecting that other countries bordering the Mediterranean — both allies and nations with strained ties — have significantly larger navies than Israel. In addition, the military has understood that it must have a stronger Navy to contend with new threats at sea, following developments in the past few years, and especially in recent months, in the straits of Hormuz and Bab el-Mandeb, where Iran and the Iran-backed Houthis have prevented freedom of movement in the Gulf and Red Sea, harming major shipping routes. Navy officials say they fear the same harm to freedom of navigation and shipping could occur elsewhere, including in the Mediterranean. To contend with those threats, in the next three to four years, the Navy is set to receive the first of five Reshef-class corvettes. These are due to replace the two oldest models of Israel’s Sa’ar 4.5-class missile boats, set to be retired after four decades. In practice, this means that the Navy is increasing the number of small missile boats in its fleet.

Die israelische Marine plant, ihre Flotte in den kommenden Jahren zu vervielfachen, um mit einem maritimen Wettrüsten in der Region und neuen Bedrohungen zur See Schritt zu halten. Morgen soll die israelische Marine ihr sechstes U-Boot, die INS „Drakon“ – oder „Drache“ –, in

8,000 km) voyage of nearly a month from Thyssenkrupp Marine Systems’ shipyard in Kiel, Germany, and after around 12 years of planning, construction, and testing. Navy officials say that the delivery of the INS Drakon was delayed by several months because Denmark and Norway prevented German contractor TKMS from conducting tests of the submarine in their deep waters. Instead, TKMS had to take INS Drakon further out into the North Sea, in international waters, to conduct the tests during its construction. The Navy will hold a ceremony at the Haifa Naval Base tomorrow to receive the Dolphin 2-class submarine, coming in at 74 meters long and weighing a whopping 2,600 tons — the largest and heaviest submarine yet in Israel’s service. The installation of Israeli systems inside the new submarine is expected to take two to three months, and only months later will it be declared operational. The arrival of the INS Drakon comes as the Navy is seeking to massively increase its fleet in the coming years, after detecting that other countries bordering the Mediterranean — both allies and nations with strained ties — have significantly larger navies than Israel. In addition, the military has understood that it must have a stronger Navy to contend with new threats at sea, following developments in the past few years, and especially in recent months, in the straits of Hormuz and Bab el-Mandeb, where Iran and the Iran-backed Houthis have prevented freedom of movement in the Gulf and Red Sea, harming major shipping routes. Navy officials say they fear the same harm to freedom of navigation and shipping could occur elsewhere, including in the Mediterranean. To contend with those threats, in the next three to four years, the Navy is set to receive the first of five Reshef-class corvettes. These are due to replace the two oldest models of Israel’s Sa’ar 4.5-class missile boats, set to be retired after four decades. In practice, this means that the Navy is increasing the number of small missile boats in its fleet.

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