Symbolische Darstellung zum Freiheitspreis 2026 mit Reza-Pahlavi-Schriftzug, iranischer Flagge, Frankfurt-Motiv und Schild „Javid Shah“

Reza Pahlavi: Freiheitspreis 2026 für das iranische Volk

Der Freiheitspreis 2026 geht an das iranische Volk. Nida Banou schreibt über Reza Pahlavi, iranische Stimmen in Deutschland und einen Moment der Befreiung.

🕒 Lesezeit: ca. 2 Minuten
Gastbeitrag von Nida Banou
Nida Banou
Gastautorin

Rise Iran & Javid Shah | anti-postkoloniale Ideologie & anti-Islamismus | Eure Freiheit ist heilig. Beschützt sie.

Dieser Gastbeitrag wird mit ausdrücklicher Genehmigung auf SCHLAGSEITE.eu veröffentlicht.

Der Freiheitspreis 2026 geht an das iranische Volk! Ich kann kaum in Worte fassen, wie viel uns das bedeutet.

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit verleiht ihren Freiheitspreis 2026 an das iranische Volk – an Menschen, die seit Jahrzehnten für Freiheit, Würde und Demokratie kämpfen und dafür einen unvorstellbar hohen Preis zahlen.

Shah Reza Pahlavi wurde gebeten, diesen Preis treuhänderisch für das iranische Volk entgegenzunehmen.

Und genau dieser Satz war all die Mühe wert.

Denn wir mussten nicht nur gegen die Propaganda der Islamischen Republik ankämpfen. Wir mussten auch erleben, wie ausgerechnet reichweitenstarke iranischstämmige Aktivistinnen und Journalistinnen in Deutschland die Stimmen von Millionen Iranern kleinreden, ihre Opfer übergehen, ihren Willen ausblenden oder umdeuten, nur weil ihre politische Haltung nicht in ihr eigenes linkes Weltbild passt.

Wer „Iranern zuhören“ fordert, kann nicht gleichzeitig genau dann weghören, wenn diese Iraner Shah Reza Pahlavi rufen.

Wer behauptet, den Menschen im Iran eine Stimme geben zu wollen, während er zugleich auf ihrem Leid Bücher verkauft, Reichweite aufbaut und öffentliche Auftritte generiert, wird zur moralisch degenierten Fratze, wenn er ausgerechnet die massive Mehrheit der Stimmen ausblendet, nur, weil sie „Javid Shah“ rufen.

Viele von uns kämpfen dagegen seit Jahren neben Vollzeitjobs, Familien und eigenen Sorgen an – für unsere Brüder und Schwestern im Iran, deren Stimmen dort zensiert werden und die hier nicht noch einmal von selbsternannten Expertinnen und Sprecherinnen überschrieben werden dürfen.

Heute wird sichtbar, wen die herausragende Mehrheit der Iraner als ihre politische Stimme und als Hoffnung für einen demokratischen Übergang betrachten – und für welche Zukunft Menschen im Iran ihr Leben riskieren.

Deshalb bedeutet diese Entscheidung für uns weit mehr als eine Preisverleihung.

Sie bedeutet: Die Opfer der Iraner wurden gesehen!

Sie bedeutet, dass unsere Stimme – die die Stimme der Iraner im Iran ist – gehört wird. Dass nicht länger andere darüber bestimmen dürfen, welche iranischen Stimmen in Deutschland als legitim gelten und welche man lieber verschwinden lässt.

Und dass Shah Reza Pahlavi den Preis treuhänderisch für dieses mutige Volk entgegennehmen darf, erfüllt viele von uns mit einer Freude und Genugtuung, die Außenstehende vielleicht nur schwer ermessen können.

Nach so vielen Jahren, in denen andere über uns gesprochen, uns erklärt und unsere Stimmen mit ihren eigenen politischen Zielen ersetzt haben, bedeutet dieser Moment:

Befreiung. Befreiung vom beklemmenden Gefühl der Machtlosigkeit.

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[shariff]

„Wenn du dachtest, das war schon alles … haha, nein. Der Irrsinn hat Nachschub.“