Wonach möchtest du suchen?



Filter by Kategorien

Schlagwort: Mannheim

Beiträge, Analysen und Einordnungen zum gesuchten Thema

🔍 Ergebnisse zu deiner Suche

Symbolische Darstellung zu Antisemitismus in Mannheim mit Demonstration, Kippa, Polizeipräsenz und Israel-bezogenen Protestschildern

Mannheim: Antisemitismus-Hotspot und ein SPD-Widerspruch

Antisemitismus in Mannheim lässt sich längst nicht mehr mit einzelnen Entgleisungen erklären. Nach dem ersten Jahresbericht von RIAS Baden-Württemberg wurden 2025 in keiner anderen Stadt des Landes so viele Versammlungen mit antisemitischen Vorfällen dokumentiert. Besonders häufig richtet sich der Hass gegen Israel und den Zionismus. Die SPD will Antisemitismus bekämpfen, zieht in den eigenen Reihen aber die Grenze zwischen legitimer Israel-Kritik, Dämonisierung und offenem Judenhass unterschiedlich.

Die Zahlen sind deutlich. RIAS Baden-Württemberg dokumentierte für 2025 insgesamt 335 antisemitische Vorfälle. Darunter waren 115 Versammlungen mit antisemitischen Vorkommnissen. In 97 Prozent dieser Versammlungen registrierte RIAS israelbezogenen Antisemitismus.

Nach dem Jahresbericht von RIAS Baden-Württemberg fanden in Mannheim 33 Versammlungen mit antisemitischen Vorkommnissen statt. Auf Stuttgart entfielen 18, auf Freiburg im Breisgau 17. Mannheim kam damit auf 29 Prozent aller landesweit erfassten Versammlungen dieser Kategorie, Stuttgart auf 16 und Freiburg auf 15 Prozent. Der Abstand ist real. Er macht Mannheim nicht zum landesweiten Sonderfall aller antisemitischen Vorfallsarten, aber zum klaren Schwerpunkt beim Versammlungsgeschehen. Auch der SWR bezeichnet Mannheim auf Grundlage des RIAS-Berichts als Hotspot für antisemitische Vorfälle bei Demonstrationen.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass 29 Prozent sämtlicher antisemitischer Vorfälle Baden-Württembergs in Mannheim stattfanden. Es geht um die von RIAS erfassten Versammlungen mit antisemitischen Vorfällen. Gerade bei einem so ernsten Thema sollte man Zahlen nicht dramatisieren müssen. Sie sind auch korrekt gelesen alarmierend genug.


Antisemitismus in Mannheim: Symbolische antiisraelische Demonstration mit Polizeipräsenz, Kippa und palästinensischen Flaggen
Symbolische Darstellung | Antiisraelische Proteste, antisemitische Parolen und sichtbares jüdisches Leben treffen im öffentlichen Raum aufeinander.

Wenn aus Israel-Protest Vernichtungsrhetorik wird

Dass es dabei nicht einfach um besonders scharfe Kritik an der israelischen Regierung geht, zeigen die von RIAS dokumentierten Beispiele. Bei einer Demonstration am 1. Mai 2025 in Mannheim wurden dem Bericht zufolge Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi auf Israel begrüßt, Zionismus mit Faschismus gleichgesetzt und Forderungen nach einer neuen Intifada erhoben.

RIAS beschreibt für Baden-Württemberg einen zunehmend sichtbaren antiisraelischen Aktivismus, bei dem nicht mehr nur konkrete Entscheidungen israelischer Regierungen angegriffen werden. Im Mittelpunkt stehen immer häufiger Israel selbst und der Zionismus. Der RIAS-Projektleiter Robert Ogman sprach gegenüber dem SWR ausdrücklich von Vernichtungswünschen gegen Israel, die auf Demonstrationen, Aufklebern und Schmierereien sichtbar würden.

Auch rund um den zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 zeigte sich, wie weit diese Entwicklung reicht. Im Oktober 2025 fand in Mannheim parallel zu Gedenkveranstaltungen für die israelischen Opfer eine antiisraelische Kundgebung statt. Der SWR berichtete über die beteiligte Gruppe Zaytouna.rnk, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Gegen einen ihrer Hauptakteure galt in Mannheim ein Redeverbot. Laut SWR hatte er wiederholt Vernichtungsfantasien gegen Israel geäußert und Sympathien für Hamas und Huthi gezeigt.

Mit einer Debatte über Netanjahu, den Krieg in Gaza oder einzelne Entscheidungen der israelischen Regierung hat das wenig zu tun. Wer Terrororganisationen verherrlicht, Angriffe auf israelische Zivilisten rechtfertigt oder die Beseitigung jüdischer Selbstbestimmung fordert, diskutiert nicht mehr über Regierungspolitik.

Antisemitismus in Mannheim trifft jüdisches Leben direkt

Das häufig verwendete Wort „israelbezogen“ kann beinahe technisch klingen. Für Juden in Deutschland ist die Realität wesentlich unmittelbarer. Der Konflikt wird auf jüdische Gemeinden, Synagogen, Studenten und sichtbar jüdische Menschen übertragen, die mit Entscheidungen einer israelischen Regierung überhaupt nichts zu tun haben.

Israelbezogener Antisemitismus zeigt sich unter anderem darin, dass Israel als Projektionsfläche dient und Juden in Deutschland für das verantwortlich gemacht werden, was der jüdische Staat angeblich oder tatsächlich tut.

Wie konkret der Antisemitismus in Mannheim werden kann, zeigte sich am 26. Juli 2025 auf dem Mannheimer Marktplatz. Der frühere Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mannheim, Benny Salz, war mit weiteren Mitgliedern der Deutsch-Israelischen Gesellschaft bei einer Kundgebung der Gruppe Zaytouna anwesend. Nach seiner Darstellung und einem Bericht der Jüdischen Allgemeinen wurde er von einem Teilnehmer gepackt und zu Boden geworfen. Die Polizei bestätigte gegenüber der WELT, dass es am Rande der Versammlung zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Versammlungsteilnehmer und einem Passanten gekommen war, beschrieb den Vorfall jedoch deutlich zurückhaltender. Damit bleibt es nicht bei einer aufgeheizten Stimmung. Bei einer Kundgebung einer vom Verfassungsschutz beobachteten Gruppe kam es zu einem körperlichen Zwischenfall mit einem jüdischen Beobachter.

Dass sich jüdisches Leben in Mannheim und andernorts unter solchen Bedingungen aus dem öffentlichen Raum zurückzieht, ist keine theoretische Gefahr. Barbara Traub, Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, berichtete bei der Vorstellung des RIAS-Jahresberichts von zunehmendem Rückzug innerhalb der Gemeinden. Nach ihrer Darstellung melden Familien ihre Kinder teilweise aus Sorge vor Anfeindungen vom jüdischen Religionsunterricht ab, damit aus dem Zeugnis nicht hervorgeht, dass sie jüdisch sind. Der SWR dokumentierte diese Aussage bei der Vorstellung des Berichts.

Eine Gesellschaft sollte an diesem Punkt nicht darüber diskutieren, ob die Betroffenen vielleicht etwas empfindlich geworden sind. Wenn Juden anfangen, ihre Identität zu verstecken, hat die Gesellschaft ein Problem. Nicht die Juden.


Symbolische Darstellung eines sichtbar jüdischen Mannes mit Kippa und Israel-Flagge vor einer antiisraelischen Demonstration und Polizeipräsenz
Symbolische Darstellung | Sichtbares jüdisches Leben trifft im öffentlichen Raum auf antiisraelischen Protest und eine aufgeheizte Atmosphäre.

Die Mannheimer SPD kennt das Problem

Genau deshalb ist ein genauer Blick auf die SPD wichtig. Denn die einfache Behauptung, die Mannheimer Sozialdemokraten würden Antisemitismus ignorieren oder geschlossen eine antiisraelische Linie vertreten, hält einer Prüfung nicht stand.

Bereits im April 2024 beantragte die SPD-Gemeinderatsfraktion die Einrichtung einer Koordinierungsstelle gegen Antisemitismus. In der Begründung verwies sie ausdrücklich auf Beleidigungen, Beschimpfungen und Bedrohungen seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Die SPD warnte damals selbst davor, dass der immer offener ausgedrückte Judenhass nicht wieder von alleine verschwinden werde.

Nur wenige Wochen später beschäftigte sich die Fraktion erneut mit den sogenannten „Free Palestine“-Demonstrationen. In einer Anfrage an die Stadtverwaltung schrieb sie ausdrücklich von wiederholten antisemitischen Vorfällen und davon, dass Juden bedroht worden seien.

Das ist wichtig, weil es eine bequeme Schwarz-Weiß-Erzählung zerstört. Die Mannheimer SPD hat das Antisemitismusproblem nicht erst entdeckt, nachdem es politisch unangenehm wurde. Teile der Partei haben es früh benannt.

Gerade deshalb ist der innerparteiliche Widerspruch interessant.

Isabel Cademartori und die schärfere Linie gegen Israel

Die Mannheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori gehört seit 2025 zu den deutlichsten Kritikern der deutschen Israel-Politik innerhalb ihrer Partei.

Im Mai 2025 forderte sie gegenüber dem SPD-Parteiorgan „vorwärts“ Einschränkungen deutscher Waffenlieferungen an Israel. Sie bezeichnete das israelische Vorgehen in Gaza als völkerrechtswidrig und warf ihrer eigenen Partei vor, gegenüber Israel lange zu unkritisch gewesen zu sein.

Dabei verlangte Cademartori keinen vollständigen Abbruch der Sicherheitsbeziehungen zu Israel. Sie unterschied ausdrücklich zwischen Waffen, die ihrer Ansicht nach in Gaza eingesetzt werden könnten, und Systemen zur israelischen Selbstverteidigung wie der Luftabwehr. Auch die grundsätzliche Bedrohung Israels erkannte sie an.

Im Deutschen Bundestag wurde diese Trennung noch deutlicher. In ihrer Rede vom 6. Juni 2025 verurteilte sie das Hamas-Massaker vom 7. Oktober als abscheulich und unmenschlich, forderte die bedingungslose Freilassung sämtlicher Geiseln und erklärte die Unterstützung Israels beim Schutz seiner Bevölkerung ausdrücklich für berechtigt.

Diese Aussagen gehören zur vollständigen Einordnung.

Man kann Cademartoris Forderungen trotzdem scharf kritisieren. Gerade angesichts der Bedrohung Israels durch Iran, dessen Stellvertreter und weitere bewaffnete Organisationen stellt sich die Frage, welche politische Wirkung deutsche Waffenbeschränkungen entfalten. Ebenso kann man bezweifeln, ob die pauschale Bewertung israelischer Kriegführung als völkerrechtswidrig der Komplexität konkreter militärischer Entscheidungen gerecht wird.

Aber harte oder einseitige Kritik an einer israelischen Regierung ist nicht automatisch Antisemitismus. Wer diese Grenze nicht sauber zieht, macht es paradoxerweise schwieriger, echten israelbezogenen Antisemitismus zu erkennen.

Und davon liefert Mannheim ein wesentlich eindeutigeres Beispiel.


Symbolische Gegenüberstellung zwischen legitimer Israel-Kritik und antiisraelischer Dämonisierung bei Demonstrationen
Symbolische Darstellung | Das Motiv stellt sachliche Kritik an Israel einer Rhetorik gegenüber, die Israel dämonisiert oder sein Existenzrecht infrage stellt.

Bei Melek Hirvali Cizer fiel diese Grenze

Im März 2026 wurden Facebook-Beiträge der damaligen Mannheimer SPD-Lokalpolitikerin Melek Hirvali Cizer öffentlich. Cizer war Mitglied des Bezirksbeirats Feudenheim und gehörte dem Vorstand des dortigen SPD-Ortsvereins an.

Was sie veröffentlichte, hatte mit einer politischen Auseinandersetzung über israelische Regierungspolitik kaum noch etwas gemein.

Nach einem Bericht der WELT verbreitete Cizer Behauptungen über angeblich kinderraubende Agenten, brachte Israel mit Organhandel in Verbindung und behauptete, das Land plane weitere Angriffe auf andere Staaten.

Die Erzählung von Juden, die Kinder rauben, töten oder deren Körper für finstere Zwecke verwenden, gehört zum ältesten Bestand antisemitischer Verschwörungsmythen. Ihre moderne Verpackung mit Israel, Geheimdiensten oder Organhandel ändert daran wenig.

Hier muss man sprachlich nicht um den Befund herumtanzen. Das war keine besonders zugespitzte Israel-Kritik. Es waren antisemitische Verschwörungserzählungen.

Die SPD reagierte auf den groben Fall schnell. Der Mannheimer SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Fulst-Blei erklärte gegenüber der WELT, er habe noch am Wochenende mit Cizer gesprochen und ihr gegenüber sehr deutlich gemacht, dass ihre Äußerungen nicht hinnehmbar seien. Nach Angaben der Mannheimer Gemeindevorsitzenden Deborah Kämper wurde Cizer vom Kreisvorsitzenden nicht nur zur Niederlegung ihrer Ämter, sondern auch zum Austritt aus der Partei aufgefordert. Cizer legte daraufhin sämtliche Ämter nieder und verließ die SPD.

Nach einem weiteren Bericht der WELT leitete die Staatsanwaltschaft Mannheim ein Verfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein.

Dabei gilt selbstverständlich: Ein Ermittlungsverfahren ist keine Verurteilung. Ob die Äußerungen strafbar waren, ist Sache der Justiz. Ihre antisemitische Struktur lässt sich davon getrennt beurteilen.

Der eigentliche Widerspruch der SPD

Damit ergibt sich ein differenzierteres Bild als in der zugespitzten Behauptung, die Mannheimer SPD mache insgesamt gegen Israel Stimmung.

Auf der einen Seite steht eine Gemeinderatsfraktion, die antisemitische Vorfälle bei pro-palästinensischen Demonstrationen ausdrücklich benennt, eine Koordinierungsstelle gegen Judenhass fordert und auf die Bedrohung jüdischer Bürger aufmerksam macht.

Auf der anderen Seite steht eine Bundestagsabgeordnete derselben Partei, die gegenüber Israel eine wesentlich härtere politische Linie verlangt. Und es gab eine lokale SPD-Funktionärin, die offen antisemitische Verschwörungsmythen verbreitete.

Diese drei Dinge sind nicht identisch.

Gerade deshalb sollte man sie nicht künstlich vermengen. Cademartoris politische Positionen können kritisiert werden. Cizers Äußerungen überschritten eine grundsätzlich andere Grenze. Im Fall Cizer reagierte die SPD schnell und eindeutig. Die schwierigere politische Frage beginnt dort, wo der Antisemitismus nicht mehr in der groben Form einer Verschwörungserzählung daherkommt, sondern sich hinter der Sprache vermeintlich legitimer Israel-Kritik verbergen kann.


Der RIAS-Jahresbericht belegt für Mannheim einen außergewöhnlichen Schwerpunkt antisemitischer Vorfälle bei Versammlungen. Er belegt nicht, dass Mannheim insgesamt „die antisemitischste Stadt Baden-Württembergs“ ist. Ebenso lässt sich aus den verfügbaren Daten kein ursächlicher Zusammenhang zwischen Äußerungen einzelner SPD-Politiker und der Zahl antisemitisch belasteter Demonstrationen ableiten. Belegt sind jedoch ein erhebliches Problem mit israelbezogenem Antisemitismus im öffentlichen Raum und ein politischer Streit darüber, wo Kritik an Israel endet und Dämonisierung beginnt.

Antisemitismus beginnt nicht erst bei Ritualmordlegenden

Der Fall Cizer ist gerade deshalb einfach einzuordnen, weil die verwendeten Motive so offensichtlich sind. Schwieriger wird es dort, wo antisemitische Vorstellungen in politische Sprache übersetzt werden.

Wenn Zionismus pauschal mit Faschismus gleichgesetzt wird. Wenn Angriffe der Huthi auf Israel gefeiert werden. Wenn Terror gegen israelische Zivilisten als legitimer Widerstand verklärt wird. Wenn Juden in Deutschland für einen Krieg verantwortlich gemacht werden, den sie weder führen noch politisch kontrollieren. Oder wenn Israel als einziger jüdischer Staat ein Recht verweigert wird, das man anderen Staaten selbstverständlich zugesteht.

Genau dort liegt die Herausforderung für Politik und Zivilgesellschaft. Antisemitismus zu erkennen, wenn jemand mittelalterliche Ritualmordlegenden verbreitet, verlangt keine besonders ausgefeilte politische Urteilskraft. Entscheidend ist, ob die Grenze auch erkannt wird, wenn dieselben Vorstellungen in die Sprache von Aktivismus, Menschenrechten und vermeintlichem Antizionismus gekleidet werden.

Der Antisemitismus in Mannheim zeigt damit exemplarisch, dass diese Frage längst nicht mehr theoretisch ist.


Mannheim braucht deshalb keine weiteren ritualisierten Bekenntnisse gegen Judenhass. Die Stadt braucht klare Grenzen im öffentlichen Raum und eine Politik, die unterscheiden kann: Kritik an einer israelischen Regierung ist legitim. Terrorverherrlichung, die Dämonisierung Israels und antisemitische Verschwörungsmythen sind es nicht.

Der eigentliche Prüfstein ist deshalb nicht, ob eine Partei Antisemitismus in Sonntagsreden verurteilt. Entscheidend ist, ob sie ihn auch dort erkennt und bekämpft, wo er sich hinter dem Wort „Israel-Kritik“ versteckt. Mannheim liefert genügend Beispiele dafür, warum diese Unterscheidung notwendig ist.

ℹ️ Faktenbasis und Primärquellen zum Artikel 📑

▶️ RIAS Baden-Württemberg:
Antisemitische Vorfälle in Baden-Württemberg 2025
Vollständiger Jahresbericht mit den Zahlen zum Versammlungsgeschehen in Mannheim, Stuttgart und Freiburg sowie den dokumentierten Beispielen israelbezogenen Antisemitismus.

▶️ Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs / RIAS Baden-Württemberg:
Vorstellung des Jahresberichts 2025
335 dokumentierte antisemitische Vorfälle, darunter 115 Versammlungen mit antisemitischen Vorkommnissen, sowie Angaben zum israelbezogenen Antisemitismus.

▶️ Deutscher Bundestag:
Plenarprotokoll 21/11 vom 6. Juni 2025
Originalwortlaut der Bundestagsrede von Isabel Cademartori zu Israel, Gaza, Hamas und den israelischen Geiseln.

▶️ SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim:
Antrag „Zusammenhalten: Judenhass bekämpfen“
Antrag vom April 2024 zur Einrichtung einer Koordinierungsstelle gegen Antisemitismus in Mannheim.

▶️ SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim:
Anfrage zu den Auswirkungen der „Free Palestine“-Demonstrationen
Dokumentiert die eigene Kritik der SPD-Fraktion an antisemitischen Vorfällen und Bedrohungen jüdischer Bürger.

▶️ vorwärts:
Waffen für Israel: „Die Linie der SPD war lange Zeit viel zu unkritisch.“
Interview mit Isabel Cademartori zu Waffenlieferungen, israelischer Kriegführung und Israels Sicherheitsbedürfnissen.

▶️ Südwestrundfunk:
Antisemitismus in Baden-Württemberg 2025
Einordnung der RIAS-Zahlen, Mannheims als Schwerpunkt des Versammlungsgeschehens und Aussagen der jüdischen Gemeinde zum Rückzug aus dem öffentlichen Leben.

▶️ Südwestrundfunk:
Zwei Jahre nach dem Hamas-Überfall: Gedenken und Demonstrationen in Mannheim
Informationen zu antiisraelischen Veranstaltungen, Zaytouna.rnk und dem Umgang der Behörden mit extremistischen Akteuren.

▶️ Jüdische Allgemeine:
„Ich wurde behandelt wie ein Täter“
Bericht über den körperlichen Zwischenfall mit dem früheren Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mannheim, Benny Salz, bei einer Zaytouna-Kundgebung am 26. Juli 2025.

▶️ WELT:
Jude bei Zaytouna-Kundgebung in Mannheim attackiert
Bericht über den Vorfall vom 26. Juli 2025 einschließlich der Stellungnahme des Polizeipräsidiums Mannheim.

▶️ WELT:
Bericht über antisemitische Facebook-Beiträge von Melek Hirvali Cizer
Dokumentation der öffentlich bekannt gewordenen Beiträge sowie der Reaktion des Mannheimer SPD-Kreisvorsitzenden.

▶️ WELT:
Ermittlungen gegen ehemalige SPD-Politikerin Melek Hirvali Cizer
Bericht über ihren Rücktritt, Parteiaustritt, die Reaktion der Mannheimer SPD und das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

▶️ Jüdische Rundschau:
Mannheim, die Hochburg des Judenhasses: Wie die SPD gegen Israel Stimmung macht
Journalistischer Ausgangspunkt für die eigenständige Recherche und Einordnung dieses Beitrags.

🔎 Fehler entdeckt, Kritik oder Ergänzung?

SCHLAGSEITE.eu steht für sorgfältige Recherche und transparente Korrekturen. Du hast einen sachlichen Fehler, eine unklare Formulierung oder einen defekten Link entdeckt? Dann sende mir deinen Hinweis. Bitte gib nach Möglichkeit eine überprüfbare Quelle an.

Hinweis: SCHLAGSEITE.eu verbindet journalistische Analyse, Meinung und gelegentlich Satire. Die Inhalte bewegen sich im Rahmen der Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Kunstfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes.

Wer klare Worte, Ironie und unbequeme Einordnung nicht verträgt, könnte sich hier gelegentlich ärgern. Das ist nicht zwingend ein Fehler.

Rechtlicher Hinweis – oder wie Juristen sagen: Disclaimer

SCHLAGSEITE.eu ist nicht zum Kuscheln da.

Diese Seite verbindet journalistische Beiträge, kritische Analysen, Kommentare und gelegentlich Satire. Satire, Ironie und Zuspitzung dienen dazu, Absurditäten sichtbar zu machen, Doppelmoral aufzudecken und politische oder mediale Narrative kritisch zu hinterfragen.

Berichterstattung, Analyse, Meinung und Satire werden nach Möglichkeit klar voneinander getrennt. Meinungsbeiträge und satirische Texte sind keine neutralen Nachrichtenmeldungen. Tatsachenbehauptungen werden nach journalistischen Maßstäben geprüft, dennoch können Fehler nicht vollständig ausgeschlossen werden. Sachliche Hinweise und begründete Korrekturen sind ausdrücklich willkommen.

SCHLAGSEITE.eu ist parteiunabhängig, aber nicht meinungslos. Ich benenne, was ich für falsch, widersprüchlich oder heuchlerisch halte. Dabei gelten klare Grenzen: keine rechtswidrigen Beleidigungen, keine menschenverachtende Diskriminierung, keine Aufrufe zu Gewalt und kein bewusster Rechtsbruch.

Die Inhalte bewegen sich im Rahmen der Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Kunstfreiheit nach Artikel 5 des Grundgesetzes. Diese Freiheiten sind wesentlich für eine offene Gesellschaft, gelten jedoch nicht schrankenlos.

Satire darf übertreiben. Satire darf provozieren. Satire darf auch unbequem sein, weil sie nicht beruhigen, sondern zum Nachdenken anregen soll.

Wem das nicht gefällt, darf weiterklicken. Oder sich ein wenig aufregen. Auch Aufmerksamkeit ist schließlich eine Form der Anerkennung.

Urheberrecht

Eigene Texte, Grafiken, Logos und sonstige Inhalte auf SCHLAGSEITE.eu unterliegen dem Urheberrecht. Verlinken und Teilen ist ausdrücklich erlaubt. Kurze Zitate dürfen unter Beachtung des Zitatzwecks, des erforderlichen Umfangs und einer erkennbaren Quellenangabe verwendet werden.

Eine vollständige oder wesentliche Übernahme, Bearbeitung, kommerzielle Nutzung oder Veröffentlichung eigener Inhalte ohne vorherige Zustimmung ist nicht gestattet.

Rechte an verwendeten Zitaten, Screenshots, Bildern und sonstigen Inhalten Dritter verbleiben bei den jeweiligen Urhebern und Rechteinhabern. Solche Inhalte werden ausschließlich verwendet, soweit dies für Dokumentation, Berichterstattung, Analyse, Kritik, Kommentierung, Karikatur, Parodie oder Satire erforderlich und rechtlich zulässig ist.

Die Verwendung eines Screenshots oder fremden Werkteils ist nicht allein deshalb zulässig, weil eine Quelle genannt wird. Maßgeblich sind stets der konkrete Verwendungszweck, der notwendige Umfang und die Umstände des Einzelfalls.

Hinweis auf mögliche Rechtsverletzungen

Sollten trotz sorgfältiger Prüfung Rechte Dritter betroffen sein, bitte ich um einen sachlichen Hinweis per E-Mail an [email protected]. Berechtigte Beanstandungen werden geprüft und rechtswidrige Inhalte gegebenenfalls zeitnah korrigiert oder entfernt.

Hinweis zur Verwendung fremder Inhalte und Screenshots

Auf SCHLAGSEITE.eu können Ausschnitte aus Webseiten, Medienberichten, Beiträgen, Bildern oder anderen veröffentlichten Inhalten Dritter verwendet werden, wenn dies für Berichterstattung, Dokumentation, Analyse, Kritik, Kommentierung, Karikatur, Parodie oder Satire erforderlich und rechtlich zulässig ist.

Die Verwendung erfolgt nur in dem Umfang, der für den jeweiligen redaktionellen Zweck notwendig ist. Quellen und Rechteinhaber werden, soweit bekannt und sachlich möglich, erkennbar angegeben. Sämtliche Rechte an den verwendeten fremden Inhalten verbleiben bei den jeweiligen Urhebern und Rechteinhabern.

Eine Quellenangabe allein begründet keine freie Nutzung. Ob eine Verwendung insbesondere nach den §§ 51 oder 51a UrhG zulässig ist, richtet sich nach dem konkreten Zweck, dem verwendeten Umfang und den Umständen des Einzelfalls.

Sollten trotz sorgfältiger Prüfung Rechte Dritter betroffen sein, bitte ich um einen sachlichen Hinweis per E-Mail an [email protected]. Berechtigte Beanstandungen werden geprüft und rechtswidrige Inhalte gegebenenfalls zeitnah korrigiert oder entfernt.

🔗 Zur Quelle

[shariff]

„Wenn du dachtest, das war schon alles … haha, nein. Der Irrsinn hat Nachschub.“