Das bequeme Täter-Opfer-Märchen prägt viele westliche Debatten über Gaza, Hamas und Israel: hier die Opfer, dort der Täter, fertig ist die politische Gewissheit. Doch wer Frieden, Menschenrechte und Wahrheit ernst nimmt, muss genauer hinsehen. Das zivile Leid in Gaza ist real. Aber ebenso real sind Hamas-Terror, verweigerte Anerkennung, autoritäre Strukturen, Tunnel, Waffenlager, Sprengfallen und eine politische Kultur, in der jüdische Selbstbestimmung bis heute von vielen nicht akzeptiert wird.

Die bequeme Schablone
Viele Stimmen aus dem progressiven Westen erklären ihre Nähe zur palästinensischen Sache gern mit vier Argumenten: Sie berufen sich auf die Zweistaatenlösung, auf progressive Werte, auf ein angeblich klares Täter-Opfer-Schema und auf das zivile Leid in Gaza.
Auf den ersten Blick klingt das moralisch sauber. Auf den zweiten Blick wird es komplizierter. Und auf den dritten Blick merkt man: Hier wird oft weniger analysiert als gefühlt.

Die Zweistaatenlösung ist dafür das beste Beispiel. Natürlich gibt es palästinensische Vertreter, die international von zwei Staaten sprechen. Die PLO erkannte 1993 Israels Recht an, in Frieden und Sicherheit zu existieren, und Mahmud Abbas hat auch später immer wieder eine palästinensische Staatlichkeit neben Israel gefordert. Wer behauptet, das sei nie geschehen, macht es sich zu einfach.
Genauso falsch wäre es aber, daraus eine echte palästinensische Friedensbereitschaft als Selbstverständlichkeit abzuleiten. Denn zwischen diplomatischer Sprache und politischer Realität klafft seit Jahrzehnten ein gewaltiger Graben. Hamas lehnt Israels Existenz offen ab. In der Palästinensischen Autonomiebehörde gibt es bis heute massive Probleme mit Hetze, Terrorverherrlichung, Korruption und fehlender demokratischer Legitimation.
Auch aktuelle Umfragen zeigen diese Spannung. Das Palestinian Center for Policy and Survey Research schrieb in seiner Umfrage Nr. 96, dass die palästinensische Öffentlichkeit beim sogenannten Trump-Plan gespalten sei, zugleich aber eine klare rote Linie gegen die Entwaffnung der Hamas ziehe. 69 Prozent lehnten demnach die Entwaffnung der Hamas selbst dann ab, wenn sie Bedingung dafür wäre, dass der Krieg nicht zurückkehrt.
Genau hier liegt das Problem: Eine abstrakte Friedensformel klingt gut. Sobald es aber um Anerkennung Israels, Entwaffnung, Sicherheitsgarantien und Normalisierung geht, wird es deutlich schwieriger.
Die historische Bilanz ist unbequem
Die historische Bilanz ist ebenfalls unbequem. 1937 stieß der Peel-Plan auf breite arabische Ablehnung. Auch in der zionistischen Bewegung war der konkrete Zuschnitt umstritten, während Teile die Teilung als Verhandlungsgrundlage akzeptierten. 1947 nahm die jüdische Führung den UN-Teilungsplan trotz erheblicher Vorbehalte an, während die arabische Führung ihn ablehnte. Der historische Überblick von PalQuest zum UN-Teilungsplan zeigt die gegensätzlichen Reaktionen auf den Vorschlag von 1947.

1948 griffen Armeen mehrerer arabischer Staaten den neu gegründeten Staat Israel an. Das Office of the Historian des US-Außenministeriums beschreibt den Krieg von 1948 im Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels und dem anschließenden arabisch-israelischen Krieg. Camp David 2000, Taba 2001 und die Gespräche über das Olmert-Angebot von 2008 führten ebenfalls nicht zu einer endgültigen Vereinbarung, allerdings aus unterschiedlichen Gründen und nicht als identische Fälle.
Nicht jedes dieser Ereignisse lässt sich in einen simplen Satz pressen. Ein wiederkehrendes Problem blieb jedoch die Frage, ob jüdische Selbstbestimmung und ein souveräner Staat Israel dauerhaft anerkannt werden.
Progressive Werte enden nicht dort, wo Hamas beginnt
Genau hier beginnt die große Verklärung im progressiven Westen. Die palästinensische Sache passt perfekt in das moderne progressive Raster: hier die Unterdrückten, dort die Unterdrücker. Hier die Schwachen, dort die Starken. Hier die Opfer, dort der Staat mit Armee, Hightech und Grenzen. So entsteht ein moralisch bequemes, aber politisch verzerrtes Bild, in dem die Wirklichkeit auf ein simples Täter-Opfer-Schema reduziert wird.
Das Problem ist nur: Die Realität spielt nicht mit.
Wer progressive Werte ernst nimmt, müsste auch über die Zustände unter Hamas und Palästinensischer Autonomiebehörde sprechen. Über fehlende Meinungsfreiheit. Über Foltervorwürfe. Über Repression gegen politische Gegner. Über die Lage von Frauen. Über die Lage von LGBTQ-Menschen. Über antisemitische Hetze, die nicht am Rand stattfindet, sondern tief in Bildung, Medien, religiöser Sprache und politischer Kultur verankert ist.

Human Rights Watch dokumentierte bereits vor dem aktuellen Krieg willkürliche Verhaftungen, Foltervorwürfe und Misshandlungen durch palästinensische Sicherheitskräfte, sowohl im Machtbereich der Palästinensischen Autonomiebehörde als auch unter Hamas in Gaza. Die ADL-Global-100-Erhebung von 2014 wies für das Westjordanland und Gaza einen Indexwert von 93 Prozent aus. Nach der ADL-Methodik bedeutet dies, dass die Befragten einer Mehrheit von elf abgefragten antisemitischen Stereotypen zustimmten.
Das bedeutet nicht, jeden Palästinenser pauschal zu verurteilen. Genau das wäre falsch. Aber es bedeutet, nicht so zu tun, als sei die palästinensische Gesellschaft automatisch ein progressives Freiheitsprojekt, nur weil sie in westlichen Hörsälen gern so verkauft wird.
Der Begriff Besatzung braucht Genauigkeit

Auch beim Begriff „Besatzung“ lohnt sich Genauigkeit. Israel zog 2005 alle Siedlungen und seine dauerhafte militärische Präsenz im Inneren des Gazastreifens ab. Nach dem innerpalästinensischen Machtkampf übernahm Hamas 2007 die alleinige Herrschaft in Gaza. Wer behauptet, Gaza sei danach weiterhin wie ein klassisch besetztes Gebiet unmittelbar von Israel verwaltet worden, verkürzt die Realität.
Gleichzeitig ist es ebenfalls unsauber, die internationale Besatzungsdebatte einfach als „Lüge“ abzutun. Die UN und der Internationale Gerichtshof behandeln das Westjordanland, Ostjerusalem und den Gazastreifen als Bestandteile des besetzten palästinensischen Territoriums. Der Internationale Gerichtshof stellte 2024 fest, dass Israels Rückzug aus Gaza seine Pflichten nach dem Besatzungsrecht nicht vollständig beendet habe. Ihr Umfang richte sich nach dem Grad der weiterhin ausgeübten effektiven Kontrolle. Israel widerspricht dieser rechtlichen Einordnung und verweist unter anderem auf den Abzug von 2005, Sicherheitsfragen und die Herrschaft der Hamas.
Genau deshalb sollte man diese Frage sauber einordnen: als völkerrechtliche und politische Debatte, in der die internationale Rechtsauffassung, Israels Gegenposition und die tatsächlichen Kontrollverhältnisse klar voneinander getrennt werden müssen.
Seriöse Analyse bedeutet hier nicht, Israels Position zu verschweigen. Sie bedeutet aber auch nicht, internationale Rechtsauffassungen einfach wegzuwischen. Gerade bei Gaza ist die Sache komplizierter als die Schlagworte: kein israelischer Siedlungs- oder ziviler Verwaltungsapparat seit 2005, aber weiterhin umstrittene Fragen zu Kontrolle, Grenzen, Sicherheit, Blockade, Verantwortung und Krieg.
Gaza wurde von Hamas als Schlachtfeld vorbereitet
Ja, das zivile Leid in Gaza ist real. Aber wer daraus automatisch eine einseitige Anklage gegen Israel bastelt, unterschlägt einen entscheidenden Punkt: Hamas hat Gaza nicht nur regiert, sondern über Jahre auch militärisch vorbereitet. Nach israelischen Angaben, militärischen Analysen und dokumentierten Einzelfällen wurden Tunnelzugänge, Waffenlager, Kommandoeinrichtungen und militärische Stellungen in oder unter dicht bebauten und teilweise zivil genutzten Gebieten angelegt. Nicht jeder einzelne Vorwurf ist unabhängig überprüfbar. Die strategische Bedeutung des unterirdischen Netzes und seine Einbettung in urbane Räume sind jedoch gut dokumentiert.

Das Modern War Institute der US-Militärakademie West Point beschrieb das Hamas-Tunnelsystem als tragende Grundlage der politisch-militärischen Strategie der Organisation. Eine weitere Analyse des Modern War Institute zur israelischen Tunnelbekämpfung zeigt, wie stark unterirdische Infrastruktur, urbane Kriegsführung und zivile Umgebung miteinander verschränkt sind.
Das zerstörte Gaza lässt sich deshalb nicht allein mit „israelischer Härte“ erklären. Ein erheblicher Teil der militärischen Dynamik geht auch auf die Kriegsführung der Hamas zurück. In dokumentierten Fällen operierten Kämpfer aus dicht bebauten Gebieten, Waffen wurden in oder nahe zivil genutzten Gebäuden gelagert, Tunnel verliefen unter Wohngebieten, und Straßen oder Gebäude wurden mit Sprengfallen vorbereitet.
Wer eine Stadt in eine Festung verwandelt, darf sich nicht wundern, wenn am Ende nicht nur die Festung brennt, sondern auch die Stadt leidet. Tragisch ist das trotzdem. Nur eben nicht so simpel, wie es die üblichen Israel-Ankläger gern hätten.
Der 7. Oktober bleibt der Anfang dieses Krieges
Der aktuelle Gaza-Krieg begann nicht mit einem israelischen Angriff aus heiterem Himmel, sondern mit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Hamas tötete, entführte und misshandelte Zivilisten, zog sich danach in das dicht bebaute Gaza zurück und führte den Krieg genau dort weiter, wo die eigene Bevölkerung maximal gefährdet ist. Das ist keine Nebensache, sondern der Kern der moralischen Verantwortung.
Auch die aktuellen politischen Entwicklungen ändern daran nichts. Ende Juli 2026 wurde erneut über eine Gaza-Roadmap und die Entwaffnung der Hamas berichtet. Reuters berichtete am 31. Juli 2026, dass Israel echte Entwaffnung fordert, während Hamas zunächst israelische Verpflichtungen aus dem Waffenstillstandsabkommen erfüllt sehen will. Associated Press dokumentierte den Roadmap-Text, in dem von „One Authority, One Law, One Weapon“ sowie von einem Prozess zur Stilllegung schwerer Waffen, Produktionsstätten, Waffenlagern und Tunneln die Rede ist.
Genau das zeigt: Der Kernkonflikt ist nicht nur humanitär. Er ist auch militärisch und politisch. Wer Hamas nicht entwaffnet, lässt das System bestehen, das Gaza über Jahre in eine Terrorbasis verwandelt hat.
Zahlen brauchen Sorgfalt, nicht Parolen
Gleichzeitig muss man bei Opferzahlen sauber bleiben. Das Gesundheitsministerium in Gaza veröffentlicht Gesamtzahlen, unterscheidet darin aber nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern.
Associated Press meldete im Juni 2026 unter Berufung auf das Ministerium mehr als 73.000 Tote seit Beginn des Krieges. Die Gesamtzahl ist deshalb nicht mit einer unabhängig bestätigten Zivilistenzahl gleichzusetzen. Sie ist aber auch nicht allein deshalb automatisch wertlos, weil sie aus der Hamas-geführten Verwaltung stammt.
Auch israelische Angaben zu getöteten Hamas-Kämpfern sind Angaben einer Konfliktpartei und nicht vollständig unabhängig verifiziert. Gerade deshalb sollte man bei Opferzahlen präzise bleiben und klar zwischen gemeldeten Gesamtzahlen, bestätigten Zivilisten, getöteten Kämpfern und politischen Schlussfolgerungen unterscheiden.
Hunger, Hilfe und die Realität eines Kriegsgebiets
Auch beim Thema Hunger und Hilfslieferungen muss man genauer hinschauen. Die IPC-Einstufungen zu Gaza wurden international breit zitiert, sind aber nicht unumstritten. Israel und COGAT warfen dem IPC 2025 vor, israelische Daten zu Hilfslieferungen, Märkten und Versorgungslage nicht ausreichend berücksichtigt und methodisch fragwürdig gearbeitet zu haben. Der IPC wies den Vorwurf zurück und erklärte, seine Kriterien seien nicht geändert worden. Die 15-Prozent-MUAC-Schwelle sei eine seit Jahren vorgesehene Methode für Notsituationen, wenn vollständige Messungen nach Gewicht und Körpergröße nicht möglich sind.
Für 2026 ist wichtig: Die IPC beschreibt die Lage weiterhin als ernst und fragil, spricht aber nach dem Oktober-2025-Waffenstillstand zugleich von Verbesserungen durch groß angelegte Hilfe. Für den Zeitraum Mitte April bis Ende Juni 2026 stufte IPC den gesamten Gazastreifen in Phase 3, Krise, ein. Für Juli bis Dezember 2026 erwartete IPC eine Verschlechterung, mit mehr als 1,4 Millionen Menschen in Phase 3 oder schlechter.
Das ist schwer genug. Es ist aber nicht dasselbe wie die pauschale Behauptung, Israel lasse Gaza absichtlich verhungern. Wer seriös schreiben will, muss die humanitäre Lage ernst nehmen, darf aber aus einer komplexen Versorgungslage keine einfache politische Anklage basteln.

Entscheidend ist außerdem: Das humanitäre Völkerrecht verpflichtet Konfliktparteien, Hilfslieferungen für bedürftige Zivilisten rasch und ungehindert zu ermöglichen. Zugleich besteht ein Recht auf Kontrolle: Lieferungen dürfen überprüft, durchsucht und über festgelegte Zeiten und Wege geleitet werden. Sicherheitsprüfungen sind daher grundsätzlich zulässig. Humanitäre Hilfe darf jedoch nicht willkürlich verweigert oder unnötig verzögert werden.
Die Forderung nach vollständig unkontrollierten Lieferungen blendet reale Risiken aus. Waffen, Sprengstoff, Kommunikationsausrüstung, Treibstoff, Baumaterial und andere Dual-Use-Güter können von Hamas für Tunnel, Raketen, IEDs und weitere militärische Infrastruktur missbraucht werden. Kontrolle ist deshalb legitim, solange sie dem Schutz dient und notwendige Hilfe nicht willkürlich blockiert.
Gleichzeitig muss humanitäre Hilfe für Zivilisten möglich bleiben. Der saubere Punkt ist also nicht: keine Hilfe. Der Punkt ist: Hilfe ja, aber kontrolliert, überprüft und so organisiert, dass sie möglichst bei Zivilisten ankommt und nicht bei Hamas, bewaffneten Gruppen oder Schwarzmarktstrukturen verschwindet. Genau diese Unterscheidung fehlt in vielen Debatten: Hilfe für Zivilisten ist notwendig, aber sie darf nicht zur logistischen Hintertür für Hamas werden.

Die ausgeblendete Hamas-Verantwortung
Der Punkt ist also nicht: Israel ist fehlerlos. Der Punkt ist: Wer Gaza nur als Ergebnis israelischer Gewalt beschreibt, radiert die Hamas aus der Verantwortung. Und genau das ist die große moralische Schieflage. Hamas begann diesen Krieg mit dem Massaker vom 7. Oktober 2023, militarisierte zivile Räume, nutzte Tunnel unter Wohngebieten und kalkulierte ein, dass die Bilder der Zerstörung anschließend gegen Israel verwendet würden.
Das ist nicht einfach nur eine tragische Folge des Krieges, sondern Teil einer Kriegsstrategie, bei der Hamas das Leid der eigenen Bevölkerung politisch und propagandistisch einkalkuliert.
Viele Stimmen aus dem progressiven Westen betrachten diesen Konflikt durch eine moralische Schablone, in der Israel immer der Täter sein muss und Palästinenser immer nur Opfer sein dürfen. Genau dadurch verschwindet alles, was nicht ins Bild passt: Hamas-Terror, palästinensische Ablehnungsgeschichte, antisemitische Hetze, gescheiterte Friedensangebote, autoritäre Strukturen und die Tatsache, dass jüdische Selbstbestimmung im Nahen Osten bis heute von vielen nicht als legitim akzeptiert wird.
Frieden braucht mehr als moralische Selbstbestätigung
Wer wirklich Frieden will, muss beides sehen: das Leid der Palästinenser und die Verantwortung palästinensischer Führungen. Israels militärische Macht und Israels Sicherheitslage. Die humanitäre Katastrophe in Gaza und den Terror, der sie ausgelöst, verschärft und propagandistisch ausgeschlachtet hat.
Wer diese Zusammenhänge ausblendet, betreibt keine ernsthafte Solidarität, sondern ersetzt Analyse durch moralische Selbstbestätigung.
Und davon hat dieser Konflikt nun wirklich genug.
✔️ Zusammengefasst
Das Leid in Gaza ist real. Doch wer Hamas, Tunnel, Waffenlager, Sprengfallen, gescheiterte Friedensangebote, antisemitische Hetze und autoritäre palästinensische Strukturen ausblendet, erklärt den Konflikt nicht, sondern vereinfacht ihn moralisch. Eine seriöse Analyse muss humanitäre Verantwortung und Sicherheitsrealität zugleich sehen.
ℹ️ Faktenbasis und Primärquellen zum Artikel 📑
▶️ PLO – Anerkennung Israels im Briefwechsel von 1993
Dokumentation des Briefwechsels zwischen Jassir Arafat und Jitzchak Rabin zur gegenseitigen Anerkennung und zum Oslo-Prozess
▶️ PCPSR – Public Opinion Poll No. 96
Umfragedaten zu Zweistaatenlösung, Hamas-Entwaffnung und palästinensischen Einstellungen zu politischen Lösungsmodellen
▶️ IPC – Gaza Strip: Acute Food Insecurity Situation, April bis Dezember 2026
Aktuelle IPC-Einstufung zur Ernährungslage in Gaza, einschließlich Phase-3-Bewertung und Projektion bis Dezember 2026
▶️ IPC – Humanitarian assistance drives food security and nutrition gains
IPC-Einordnung zu Verbesserungen durch humanitäre Hilfe und zur weiterhin fragilen Versorgungslage
▶️ Israel und COGAT – Kritik am IPC-Gaza-Bericht
Israelische Gegendarstellung zur IPC-Methodik, Datenauswahl und Bewertung der humanitären Lage in Gaza
▶️ Internationales Komitee vom Roten Kreuz – Humanitärer Zugang und Kontrollrecht
Rechtliche Einordnung zum schnellen und ungehinderten Durchlass humanitärer Hilfe sowie zum Recht der Konfliktparteien, Lieferungen zu kontrollieren
▶️ Associated Press – Palestinian death toll in Gaza tops 73,000
Bericht zu den von Gaza gemeldeten Todeszahlen und zur fehlenden Trennung zwischen Zivilisten und Kämpfern in der veröffentlichten Gesamtzahl
▶️ Associated Press – Text der Gaza-Roadmap
Dokumentation der Roadmap zu Waffen, Tunnelstrukturen, Gaza-Verwaltung, internationaler Kontrolle und israelischem Rückzug
▶️ Reuters – Positionen zur Gaza-Roadmap
Überblick über die Positionen Israels, der Hamas und der Vermittler zur Reihenfolge von Entwaffnung und Rückzug
▶️ Internationaler Gerichtshof – Gutachten vom 19. Juli 2024
Offizielles Gutachten zur israelischen Präsenz im besetzten palästinensischen Territorium und zur funktionalen Anwendung des Besatzungsrechts auf Gaza
▶️ Modern War Institute – Gaza’s Underground
Analyse zur strategischen Bedeutung des Hamas-Tunnelsystems für militärische und politische Kriegsführung
▶️ Modern War Institute – Israel’s New Approach to Tunnels
Fachanalyse zu Tunnelkrieg, unterirdischen Strukturen, Sprengfallen und urbaner Kriegsführung in Gaza
▶️ Human Rights Watch – Palestine: Arbitrary Arrests and Torture
Bericht über Repression, willkürliche Verhaftungen und Foltervorwürfe unter Palästinensischer Autonomiebehörde und Hamas
▶️ ADL – Global 100 Survey von 2014
Erhebung zur Verbreitung antisemitischer Einstellungen, einschließlich des Indexwertes für Westjordanland und Gaza
▶️ PalQuest – UN-Teilungsplan von 1947
Historischer Überblick zum UN-Teilungsplan und zu den Reaktionen der jüdischen und arabischen Führung
▶️ U.S. Office of the Historian – Arab-Israeli War 1948
Historischer Hintergrund zum Krieg von 1948 nach der Gründung Israels

