Antisemitismus gehört für jüdische Gemeinden in Europa längst nicht mehr nur zur digitalen Wirklichkeit. Eine neue gemeinsame Auswertung des International Centre for Counter-Terrorism und des European Jewish Congress dokumentiert für 2025 insgesamt 254 antisemitische Vorfälle außerhalb des Internets, darunter körperliche Angriffe, Sachbeschädigungen, Belästigungen und Fälle antisemitischer Hetze.
Jihadismus in Europa gilt nach Einschätzung der ICCT-Analyse als größte antisemitische Terrorgefahr. Die häufigste Erscheinungsform antisemitischer Vorfälle war jedoch Vandalismus.
Jihadistische Organisationen wie der Islamische Staat, Al-Qaida und ISKP verbinden eine antisemitische Ideologie mit Strukturen, Propaganda und der erklärten Bereitschaft, jüdische Einrichtungen und Menschen gezielt anzugreifen. Daneben bewertet die Analyse auch die islamistisch-terroristische Hamas als konkrete Bedrohung für jüdische und israelische Ziele in Europa.
Der Befund ist unbequem, weil er zwei Realitäten zugleich sichtbar macht. Antisemitismus entsteht in unterschiedlichen politischen und religiösen Milieus. Die konkreten terroristischen Fähigkeiten und die Wahrscheinlichkeit schwerer Anschläge sind zwischen diesen Milieus jedoch keineswegs gleich verteilt.
ℹ️ Islamismus und Jihadismus sind nicht dasselbe
Islamismus ist der Oberbegriff für politische Ideologien, die Staat und Gesellschaft nach einer als islamisch verstandenen Ordnung gestalten wollen. Islamistische Akteure können Gewalt ablehnen, taktisch vermeiden oder ausdrücklich befürworten.
Jihadismus ist eine besonders gewaltorientierte Strömung des Islamismus. Ihre Anhänger betrachten terroristische Gewalt als unverzichtbares Mittel, um ihre religiösen und politischen Ziele durchzusetzen.
Nicht jeder Islamist ist ein Jihadist. Jeder Jihadist folgt jedoch einer islamistischen Ideologie. Im vorliegenden Artikel geht es insbesondere um die jihadistische Terrorgefahr durch den Islamischen Staat, Al-Qaida und ISKP. Daneben bewertet die Analyse auch die islamistisch-terroristische Hamas als konkrete Bedrohung für jüdische und israelische Ziele in Europa.
Ein Jahr Beobachtung in 29 europäischen Staaten
Das International Centre for Counter-Terrorism führte die Untersuchung gemeinsam mit dem Security and Crisis Centre des European Jewish Congress durch. Beobachtet wurden antisemitische Vorfälle zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2025 in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie im Vereinigten Königreich und in der Schweiz.
Die ICCT-Analyse von Julian Lanchès, die auf dem gemeinsamen Monitoring mit dem Security and Crisis Centre des European Jewish Congress beruht, dokumentiert insgesamt 254 Vorfälle außerhalb des Internets. Im Durchschnitt entsprach dies rund 21 registrierten Fällen pro Monat.
Die höchsten Monatswerte wurden im Dezember mit 36 Vorfällen und im September mit 33 Vorfällen erfasst. Im Februar registrierte das Monitoring mit neun Fällen den niedrigsten Wert.
Eine klare Entwarnung lässt sich daraus nicht ableiten. Die relativ gleichmäßige Verteilung über das Jahr spricht vielmehr dafür, dass Antisemitismus nicht nur während einzelner Kriege, Demonstrationen oder politischer Eskalationen sichtbar wird. Er ist zu einer dauerhaften Belastung des jüdischen Alltags in Europa geworden.
ℹ️ Was die Zahl 254 bedeutet
Die Untersuchung ist keine vollständige Zählung aller antisemitischen Vorfälle in Europa. Sie erfasst ein bestimmtes, länderübergreifend beobachtetes Spektrum öffentlich bekannt gewordener Ereignisse außerhalb des Internets.
Zum Vergleich dokumentierte der Bundesverband RIAS allein in Deutschland 8.725 antisemitische Vorfälle. RIAS berücksichtigt jedoch eine deutlich breitere Datenbasis und auch zahlreiche Ereignisse unterhalb der Strafbarkeitsgrenze. Die beiden Zahlen messen nicht dasselbe und sind deshalb nicht direkt vergleichbar.
Vandalismus prägt die sichtbare Alltagsbedrohung
Mit 131 von 254 Fällen stellte Vandalismus mehr als die Hälfte der im ICCT/EJC-Monitoring erfassten Vorfälle. Besonders häufig betroffen waren Erinnerungsorte an die Shoah.
41 Sachbeschädigungen richteten sich gegen Gedenkstätten und Mahnmale. Hinzu kamen 23 Vorfälle an Synagogen sowie elf auf jüdischen Friedhöfen. Damit traf ein erheblicher Teil der Taten nicht zufällige Gebäude, sondern Orte jüdischer Religion, Geschichte und Erinnerung.
Auf Vandalismus folgten 48 körperliche Angriffe. In mehreren Fällen wurden dabei Messer, Flaschen oder andere Gegenstände eingesetzt. Weitere 40 Fälle wurden als Hassrede, 21 als Belästigung und 14 als sonstige Vorfälle eingeordnet.
Die statistisch häufigste Bedrohung war damit nicht der geplante Großanschlag, sondern die systematische Beschädigung jüdischer Sichtbarkeit. Gedenkorte werden beschmiert, Synagogen beschädigt, Friedhöfe geschändet und jüdische Menschen im öffentlichen Raum angegriffen oder bedrängt.

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Aus dem SCHLAGSEITE X-ArchivDeutschland und Frankreich verzeichneten die meisten Fälle
Die höchsten absoluten Fallzahlen entfielen auf die bevölkerungsreichsten untersuchten Staaten. Deutschland lag mit 58 Fällen an erster Stelle, gefolgt von Frankreich mit 54, Italien mit 29 und dem Vereinigten Königreich mit 27 Fällen.
Deutschland und Frankreich vereinten damit nahezu die Hälfte aller im Monitoring erfassten Vorfälle auf sich. Nach einer Anpassung an die jeweilige Bevölkerungsgröße änderte sich die Reihenfolge jedoch. Frankreich wies die höchste Rate auf, gefolgt von Bulgarien und Griechenland.
Auch die Erscheinungsformen unterschieden sich. In Frankreich wurden besonders viele körperliche Angriffe registriert. In Italien und den Niederlanden dominierte dagegen Vandalismus.
Diese Unterschiede zeigen, dass Antisemitismus keine einheitliche europäische Erscheinung ist. In einem Land richtet er sich besonders häufig gegen Menschen, in einem anderen gegen Gebäude, Gedenkstätten oder Friedhöfe. Für jüdische Gemeinden ändert die statistische Kategorie allerdings wenig an der Grunderfahrung: Sichtbares jüdisches Leben benötigt immer häufiger sichtbaren Schutz.
Zwei Terroranschläge reichen für eine eindeutige Warnung
Nur ein kleiner Teil der 254 Vorfälle erreichte die Schwelle zum Terrorismus. Im Berichtszeitraum identifizierten ICCT und EJC zwei entsprechende Angriffe, die beide dem jihadistischen Spektrum zugerechnet wurden.

Am 21. Februar 2025 wurde am Stelenfeld des Denkmals für die ermordeten Juden Europas in Berlin eine Person mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Der Generalbundesanwalt übernahm die Ermittlungen und erklärte, der Beschuldigte habe die Ideologie des Islamischen Staates geteilt und aus radikal-islamistischen sowie antisemitischen Motiven gehandelt.
Am 2. Oktober 2025, dem jüdischen Feiertag Jom Kippur, griff ein Täter die Heaton Park Hebrew Congregation in Manchester an. Nach Angaben der britischen Regierung kamen zwei Mitglieder der Gemeinde ums Leben, drei weitere wurden schwer verletzt. Der Täter bekannte sich während des Angriffs in einem Notruf zum Islamischen Staat.
⚠️ Selten bedeutet nicht unbedeutend
Terroranschläge machten nur einen kleinen Teil der erfassten Vorfälle aus. Ihre geringe Zahl sagt jedoch nichts darüber aus, wie schwer die möglichen Folgen eines verhinderten oder erfolgreichen Anschlags wären. Terrorgefahr wird nicht allein nach Häufigkeit bewertet, sondern auch nach Absicht, Fähigkeit, Zielwahl und möglichem Schadensausmaß.
Warum der Jihadismus als größte Terrorgefahr gilt
Jihadismus ist eine besonders gewaltorientierte Strömung des Islamismus, deren Anhänger terroristische Gewalt als unverzichtbares Mittel betrachten. Nach Einschätzung der ICCT-Analyse geht von jihadistischen Akteuren derzeit die größte antisemitische Terrorgefahr in Europa aus. Genannt werden insbesondere Al-Qaida, der Islamische Staat und dessen afghanischer Ableger ISKP. Die Hamas wird davon getrennt als islamistisch-terroristische Organisation eingeordnet, die ebenfalls eine konkrete Bedrohung für jüdische und israelische Ziele in Europa darstellt.
Diese Organisationen unterscheiden sich in Struktur, regionaler Ausrichtung und politischen Zielen. Gemeinsam ist ihnen jedoch ein Weltbild, in dem Juden und Israel als religiöse, politische und militärische Feinde dargestellt werden. Jüdische Gemeinden in Europa werden dadurch zu erreichbaren Ersatz- und Vergeltungszielen für Konflikte im Nahen Osten.
Die Analyse verweist zudem auf grenzüberschreitende Ermittlungen gegen mutmaßliche Hamas-Strukturen. Die deutsche Bundesanwaltschaft ließ am 1. Oktober 2025 drei mutmaßliche Hamas-Mitglieder festnehmen. Ihnen wurde vorgeworfen, Waffen und Munition für Anschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen beschafft zu haben.
Weitere Festnahmen und Ermittlungen folgten in mehreren europäischen Staaten. Dabei handelt es sich um Vorwürfe in laufenden Strafverfahren. Die Unschuldsvermutung gilt, zugleich zeigen die Verfahren, dass die Sicherheitsbehörden die Gefahr organisierter Hamas-Aktivitäten in Europa nicht mehr als theoretisches Szenario behandeln.
Die Entwicklung passt zu einem größeren Muster. Jihadistische Gruppen benötigen nicht zwingend eine große, zentral gesteuerte Zelle. Propaganda, digitale Radikalisierung und ideologische Anleitung können auch Einzelpersonen oder kleine Netzwerke zu Angriffen bewegen.
Hinweise auf iranisch unterstützten Terror bilden eine zweite Gefahrenebene
Neben jihadistischen Organisationen warnt die Untersuchung vor staatlich unterstütztem Terrorismus. Als Beispiel nennt sie eine Serie von Angriffen, die von einer zuvor unbekannten Gruppe namens Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia, kurz HAYI, beansprucht wurden.
Im März 2026 wurden jüdische Einrichtungen in Belgien, den Niederlanden und Großbritannien angegriffen oder bedroht. Eine Analyse des ICCT sah damals deutliche Hinweise auf eine mögliche iranische Beteiligung oder Steuerung, betonte jedoch, dass keine eindeutigen Beweise vorlagen.
Im Mai 2026 erhob das US-Justizministerium Anklage gegen Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi. Ihm wird vorgeworfen, als Operateur der Kata’ib Hisbollah und der iranischen Revolutionsgarden rund 18 Angriffe und Angriffsversuche in Europa geplant oder koordiniert zu haben. HAYI soll dabei als Tarnbezeichnung beziehungsweise Frontstruktur gedient haben. Die Vorwürfe sind Gegenstand eines laufenden Strafverfahrens und bislang nicht rechtskräftig festgestellt.
Das Gefahrenpotenzial liegt gerade in der Nutzung solcher Frontstrukturen. Staaten und mit ihnen verbundene Organisationen können lokale Täter, kriminelle Netzwerke oder neu geschaffene Gruppennamen einsetzen, um Angriffe zu ermöglichen und zugleich Verantwortung abzustreiten. Jüdische Einrichtungen werden dabei nicht nur aus ideologischem Hass angegriffen, sondern können zusätzlich zu Zielen geopolitischer Machtdemonstrationen werden.

Nach der ICCT-Analyse äußerte sich der untersuchte linksextreme Antisemitismus vor allem in Vandalismus und Sachbeschädigung. Wie Antisemitismus und Israelfeindschaft in Teilen der deutschen Linken verharmlost oder politisch umgedeutet werden, zeigt der SCHLAGSEITE-Beitrag „Deutschlands Linke und Israel: Antisemitismus wird zu oft wegdefiniert“. Pläne für wahllose Massengewalt seien dort weniger wahrscheinlich. Das ist eine Bewertung des derzeit erkennbaren terroristischen Potenzials, keine moralische Entlastung.
Ein zerstörter Erinnerungsort bleibt antisemitisch, unabhängig davon, ob der Täter sich als Nationalist, Revolutionär, Antikapitalist oder vermeintlicher Antiimperialist bezeichnet. Wie unterschiedliche politische Extreme im Feindbild Israel zusammenfinden, zeigt auch der SCHLAGSEITE-Beitrag „Feindbild Israel: Warum Extreme zusammenfinden“.
Für eine Sicherheitsanalyse reicht es jedoch nicht, alle Formen von Extremismus in einen gemeinsamen moralischen Topf zu werfen. Wer Anschläge verhindern will, muss Unterschiede bei Organisation, Radikalisierung, Zielplanung und Gewaltfähigkeit präzise benennen.
Viele Ermittlungen, aber wenige identifizierte Täter
Die Behörden leiteten nach Angaben der Untersuchung in etwa 75 Prozent der registrierten Fälle Ermittlungen ein. In 36 Fällen wurden mutmaßliche Täter vorübergehend am Tatort oder unmittelbar danach festgenommen.
Zum Zeitpunkt der Auswertung waren jedoch bei rund 66 Prozent aller Vorfälle noch keine Täter identifiziert. Das betrifft insbesondere Sachbeschädigungen, anonyme Drohungen und Angriffe auf wenig überwachte Orte.
Von 31 Verfahren, die bereits vor Gericht gelangt waren, endeten sieben mit Haftstrafen, zwei mit Geldstrafen und drei mit Freisprüchen. Die übrigen Verfahren waren zum Zeitpunkt der Analyse noch nicht abgeschlossen.
Die hohe Ermittlungsquote zeigt staatliche Reaktion. Die niedrige Identifizierungsquote zeigt ihre Grenze. Eine beschmierte Gedenkstätte lässt sich öffentlich verurteilen. Ohne Täter, Beweise und gerichtsfeste Ermittlungen bleibt die Verurteilung jedoch politisches Ritual.
Europa schützt jüdisches Leben noch immer zu oft reaktiv
Die Ergebnisse zeigen keine europäische Gesellschaft, in der jeder antisemitische Vorfall unmittelbar in Terrorismus übergeht. Sie zeigen aber eine Gesellschaft, in der jüdische Einrichtungen dauerhaft mit mehreren Bedrohungsebenen rechnen müssen.
Im Alltag dominieren Vandalismus, Bedrohung, Hetze und körperliche Angriffe. Im Bereich der terroristischen Gewalt kommen jihadistische Organisationen, radikalisierte Einzelpersonen, mutmaßliche Hamas-Strukturen und mögliche staatliche Stellvertreter hinzu.
Damit verändert sich auch die Bedeutung jüdischer Sicherheit. Bewachte Synagogen, Zugangskontrollen, Sicherheitsschleusen und Polizeifahrzeuge vor jüdischen Schulen sind keine abstrakten Vorsichtsmaßnahmen mehr. Sie sind die sichtbare Antwort auf eine konkrete und vielfältige Gefahrenlage.
Politiker betonen nach jedem Angriff, jüdisches Leben gehöre zu Europa. Das ist richtig, genügt aber nicht. Jüdisches Leben gehört nicht deshalb wirklich zu Europa, weil Regierungsvertreter es nach Anschlägen versichern. Es gehört dazu, wenn Juden ihre Religion, Kultur und Identität leben können, ohne dass bewaffneter Schutz zur selbstverständlichen Voraussetzung wird.
✔️ Zusammengefasst
Das gemeinsame ICCT/EJC-Monitoring identifizierte 2025 254 antisemitische Vorfälle außerhalb des Internets. Mehr als die Hälfte entfiel auf Vandalismus, besonders häufig gegen Shoah-Gedenkstätten, Synagogen und jüdische Friedhöfe. Zwei Angriffe wurden dem jihadistischen Terrorismus zugerechnet. Nach Einschätzung der ICCT-Analyse geht die größte antisemitische Terrorgefahr in Europa derzeit von jihadistischen Gruppen und radikalisierten Einzeltätern aus. Hinzu kommen islamistisch-terroristische Hamas-Strukturen, mögliche staatlich unterstützte Operationen und antisemitische Gewalt aus weiteren extremistischen Milieus.
Europa hat nicht nur ein Problem mit antisemitischen Worten. Es hat ein Sicherheitsproblem, das sich an beschädigten Gedenkstätten, bewachten Synagogen, laufenden Terrorverfahren und den Sorgen jüdischer Gemeinden jeden Tag ablesen lässt.
ℹ️ Faktenbasis und Primärquellen zum Artikel 📑
▶️ International Centre for Counter-Terrorism: SENTINEL
Beschreibung des gemeinsamen europäischen Projekts zur Beobachtung extremistischer Bedrohungen, antisemitischer Vorfälle und zur Stärkung der Sicherheit jüdischer Einrichtungen.
▶️ International Centre for Counter-Terrorism: Antisemitism and Violent Extremism in Europe: An Analysis of Trends and Incidents
Zentrale ICCT-Analyse von Julian Lanchès zu den 254 dokumentierten Vorfällen, den Fallkategorien, den staatlichen Reaktionen und der Bewertung der terroristischen Bedrohung.
▶️ Bundesamt für Verfassungsschutz: Begriff und Erscheinungsformen des Islamismus
Offizielle Einordnung von Islamismus, jihadistischen Gruppierungen sowie weiteren islamistisch-terroristischen Organisationen wie Hamas und Hizb Allah.
▶️ Jerusalem Post: Greatest antisemitic terrorist threat in Europe stems from jihadist terrorism, new report finds
Ausgangsbericht zu den Ergebnissen des ICCT/EJC-Monitorings, den 254 dokumentierten Vorfällen und der Bewertung der terroristischen Bedrohung.
▶️ Bundesverband RIAS: Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025
Deutscher Jahresbericht mit 8.725 dokumentierten Vorfällen und einer breiteren Erfassungsmethodik, die nicht direkt mit dem europäischen ICCT/EJC-Datensatz vergleichbar ist.
▶️ Generalbundesanwalt: Übernahme der Ermittlungen zum versuchten Mord am Holocaust-Denkmal
Offizielle Angaben zur radikal-islamistischen und antisemitischen Motivation des Angriffs in Berlin.
▶️ Britisches Innenministerium: Manchester synagogue terror attack
Offizielle Darstellung des antisemitischen Terroranschlags auf die Heaton Park Hebrew Congregation am Jom Kippur 2025.
▶️ Generalbundesanwalt: Festnahmen von drei mutmaßlichen Mitgliedern der Hamas
Offizielle Angaben zu den Vorwürfen der Waffenbeschaffung und der Vorbereitung von Anschlägen auf israelische oder jüdische Einrichtungen.
▶️ International Centre for Counter-Terrorism: Hybrid Threat Signals: Assessing Possible Iranian Involvement in Recent Attacks in Europe
Analyse der HAYI-Anschlagsserie und möglicher Verbindungen zu iranischen Stellvertreter- und Einflussoperationen.
▶️ US-Justizministerium: Dual Iranian-Iraqi National Indicted for Providing Material Support to Terrorist Organizations
Anklagevorwürfe gegen Mohammad Baqer Saad Dawood Al-Saadi wegen mutmaßlicher Beteiligung an rund 18 Angriffen und Angriffsversuchen in Europa sowie zur Einordnung von HAYI als Frontstruktur.
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